
Beim Anlegen einer Damhirschzucht muss man an deren angemessenen Lage gedenken. Eine solche Zucht soll sich am besten in einzigem Weite-Stück befinden. Eine leichtere Aufsicht und Überwachung der Herde wird uns durch die Lage der Zucht auf einem gleichen Gelände versichert werden. Die Farm soll sich in einer ruhigen Gegend befinden, wo die Tiere Stille und Ruhe gesichert haben, am besten fern von beweglichen Wegen; diese soll auch auf keine herrenlosen Hunde ausgesetzt werden. Solche Bedingungen verursachen, dass die Anzahl von neugeborenen Kälbern sehr hoch sein wird, und es ist uns, den Züchtern, sehr darum zu tun. Unsere Farm, wie eine der nicht zahlreichen, erfüllt die oben beschriebenen Bedingungen. Das Gelände, auf welchem sich unsere Zucht befindet, ist in der Lubuskie Woiwodschaft, Örtlichkeit Przynotecko, 7 km von Drezdenko am Fluss Noteæ gelegen. Die Zucht wird auf schön gelegtem Gelände binnen des Notecko Urwaldes, im Urstromtal des Flusses Noteæ geführt. Die sich in unserem Besitz befindenden Wiesen, versichern ein reichliches Weiden unserer Tiere, und die Büschel sind saftig und geil sogar während der Dürre.
Die Fanganlage bildet eine Unterkunft, die für Leitung einer solch großen Zucht, wie unsere, unerlässlich ist. Sie dient zu allen Arbeiten, die wir bei den Tieren ausführen wollen und müssen. Sie besteht aus einigen Unterbringungen und einer Stilllegungsanlage. Dies alles schafft uns Bedingungen z. B. zur Absonderung der Stiere von den Hirschkühen nach der Brunft oder der Jugend von der Herde. Die sich im Fanganlage befindliche Stilllegungsanlage ermöglicht uns die Stilllegung eines lebendigen Tieres z. B. auf die Zeit von Entwurmung, Abschneiden des Gehörnes, Wiegen, Ohrringlegen, oder auch anderen erforderlichen Eingriffe. Für die Fanganlage kann man irgendeinen in der Nähe von Durchtreibgang stehenden Altbau ausnutzen, oder diese Unterkunft nach außen ausbauen.
Die zum Weiden der Damhirsche bestimmten Flächen sollen sich auf einem eingezäunten Gelände befinden. Beim Einkauf des dazu tauglichen Netzes muss man auf seine Qualität und Knospengröße verweisen. Man muss auch an angemessene Spannung des Netzes gedenken. Die Anordnung der Umzäunungen soll das Koppelweiden ermöglichen. Die Größe jedes Koppels soll im Bereich von 3 bis 5 ha schwanken, da es schwer ist, Tiere aus größeren Koppeln zu treiben. Die Koppeln sollen mit einem Durchtreibgang, der den Zugang an die Fanganlage versichert, verbunden sein. Die angemessene Größe und Lokalisierung der Tore ist auch von großer Bedeutung. Die Koppeln teilen wir auf Winter- und Sommerkoppeln. Die Winterkoppeln machen wir in der Nahe den Wirtschaftsbauten. Das ermöglicht uns eine leichte und schnelle Bedienung der Tiere, als auch ihre Zähmung durch tägliche Berührung mit ihnen. Mangels Bäume, Sträucher oder Gräben bauen wir Windschutze auf den Koppeln Auf den Winterkoppeln sollen sich gleichfalls Weideeinrichtungen befinden, und auf Sommerkoppeln gedenken wir an beschatteten Plätzen. Wir können auch einen auf der Einzäunung aufgestellten Elektrohirt als Hilfe in der Leitung der Zucht ausnutzen.
